V 36 - das Vorbild...

...entstammt der Nachbauserie von 18 Maschinen, die MaK Kiel fertigte. Diese Bauserie unterscheidet sich von den vorherigen durch einen verlängerten Achsstand und einer komplett geschweißten Konstruktion. Zwei Loks haben wir als Vorbild für unsere Modelle ausgewählt.

Die Modelle

Die V 36 413 war im Zeitraum zwischen 1957 und 1959 in Friedberg (Hessen) beheimatet. Die Besonderheit der V 36 418 ist die Dachkanzel, durch die dem Lokführer eine bessere Sicht auf den unmittelbar vor der Lok liegenden Gleisbereich möglich war. Außerdem wurde der hohe Kühleraufbau entfernt.

Der Betrieb ist sowohl auf konventionellen (analogen) wie auch auf digital nach dem NMRA DCC-Format gesteuerten Anlagen möglich. Im analogen Betrieb fährt die Lok erst ab einer Spannung am Gleis von ca. 5V an. Die Beleuchtung ist aber schon vorher in Betrieb, so dass es möglich ist, die Lokomotive mit eingeschalteter Beleuchtung auf der Anlage stehen zu lassen. Highlights in beiden Betriebsarten:

Die fernbedienbare Kupplung

Die fernbedienbare Kupplung ist für die Verwendung der NEM-Bügelkupplung konstruiert. Für den Einsatz anderer Kupplungsfabrikate kann der serienmäßig vorhandene Kupplungshaken gegen eine Kupplungsaufnahme mit Schwalbenschwanzführung ausgetauscht werden. Zur Justage der Kupplungen Ihrer Wagen liegt dem Modell eine Kupplungslehre bei.

Im analogen Betrieb wird die Kupplung über einen einfachen Schaltungstrick aktiviert: Der Taster (liegt der Lok bei) schaltet von der Fahrspannung (Gleichspannung) auf Wechselspannung um. Hierauf reagiert die Elektronik in der Lok und aktiviert die Kupplung.

Der Entkupplungsvorgang läuft wie folgt ab: Der Drehknopf des Fahrpults wird aufgedreht, bis die Lampen leuchten. Wählen Sie dabei die Richtung vom Wagen weg. Die Lok darf dabei noch nicht fahren. Wenn Sie nun den Taster betätigten, wird für die Dauer der Betätigung Wechselspannung in das Gleis eingespeist. Der Kupplungshaken senkt sich, die Lok fährt mit minimaler Geschwindigkeit ca. 5mm von der Kupplung weg.

Im digitalen Betrieb:

Abkuppeln: Der Zug wird bis zu der Stelle gefahren, an der abgekuppelt werden soll. Nun wird die Fahrtrichtung der Lok so eingestellt, dass sie vom Zug wegfahren kann. Mit F1 wird der Entkupplungsvorgang ausgelöst: Der Haken senkt sich, die Lok kriecht ca. 5mm von der Kupplung weg.

Ankuppeln: Die Lok wird direkt an den Wagen, der angekuppelt werden soll, herangefahren. Mit F2 wird der Ankuppelvorgang ausgelöst: Der Kupplungshaken senkt sich. Die Lok kriecht nun ca. 5mm in Richtung Wagen, dabei schiebt sich der abgesenkte Haken unter den Kupplungsbügel des Wagens. Danach hebt sich der Kupplungshaken wieder. Auf diese Weise kann ein Wagen angekuppelt werden, ohne dass er sich von der Stelle bewegt.

Im Digitalbetrieb sind vier Funktionen nutzbar:

Mit diesen Modellen lässt sich endlich wirklich vorbildgerecht rangieren und verschieben!

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