Zustandsmeldung

Bei der Zustandsmeldung wird die Information übertragen

Der Rückmeldebaustein LR101 Art Nr. 11201

An die 8 Eingänge des LR101 können Schaltkontakte oder Belegtmelder LB101 angeschlossen werden, an einen weiteren Eingang der Spannungsmelder LB050. Um unsichere Schaltzustände (z.B. kurzzeitige Unterbrechungen des Stromflusses) zu überbrücken, kann beim LR101 jedem Belegtmeldeeingang eine programmierbare Verzögerungszeit für die Freimeldung zugeordnet werden. Die Übermittlung der Zustände erfolgt über den Rückmeldebus an die Zentrale LZV100, die Anzeige am Handregler LH100 oder über Interface am Computer.

Der Belegtmelder LB101 Art Nr. 11210

Zur Erfassung von Gleisbelegtzuständen in Verbindung mit dem LR101 arbeitet der LB101 als Stromfühler und wird zwischen LR101 und den zu überwachenden Gleisabschnitt geschaltet. Mit einem LB101 können zwei Gleisabschnitte unabhängig voneinander überwacht werden.

Der Spannungsmelder LB050 Art Nr. 11220

Das Meldverfahren durch Stromfühler, wie mit dem LB101, hat prinzipiell einen Nachteil: fällt am Gleis die Betriebsspannung aus, fließt kein Strom mehr und eine Belegtmeldung ist nicht mehr möglich. Am Meldeausgang würde die Information "frei" ausgegeben, obwohl das Gleis tatsächlich aber noch belegt ist. Ausfälle der Betriebsspannung können hervorgerufen werden durch Abschalten der Spannung oder Kurzschlüsse, wie sie während des Fahrbetriebes der Modellbahn auftreten können. Um die Falschmeldung auszuschließen, prüft der LB050, ob am Gleis die Digitalspannung anliegt. Wenn nicht, wird der vor dem Spannungsausfall aktuelle Zustand solange weitergemeldet, bis die Spannung wieder anliegt.